WELCOME EVERYBODY to my WEBSITE
HOME ::: NEWS ::: PROJECTS ::: BIO ::: MUSIC ::: RUNNING SPORTS ::: GIGS ::: GALLERY ::: GUESTBOOK ::: CONTACT

audios, videos, vintage organs (VOX,RHODES,GIBSON,BÖHM), bands, doors tribute, bmw 1972 oldtimer, running sports

SCORE-CARD
Distance
RACE-TIME
FINISHER M35
DATE
GARMIN RACE DETAILS
OLD TIME OLD DATE
5km
00:18:23
9.
17.06.11
00:19:35
2008
10km
00:43:45
19.
25.06.08
21,1km
01:32:58
13.

28.05.11

01:36:42
2008

2006 2007 2008 2009 2011 Training Links

TRAININGtop
(01.06.07 - aktuell)
Umstellung auf "Pulstraining"
ab 01.05.08 - aktuell

2011
2011 3.Leistungstest

LT 2011

Das Intervalltraining (ab 06/2011) stellt sich wie folgt dar:

Nach dieser trainingsart sind ca. 48 Std. Erholungsphase einzuhalten!

Tempodauerlauf: 3x2000m bei 172 puls (~90% HFmax),je 2000m 4min Erholgsphase)

extensiv: 5x1000m bei 182 puls (~96% HFmax), je 1000m 2min Erholgsphase
Die Pausen zwischen den Belastungen sind relativ kurz, das Tempo während der Belastung wenig schneller als das angestrebte Wettkampftempo. Mit dieser Trainingsart werden aerobe, wie auch anaerobe Fähigkeiten trainiert. In Trab- oder Gehpausen zwischen den Belastungen soll die Pulsfrequenz auf 120 – 140 Schläge fallen, bevor eine erneute Belastung folgt.

Beispiel: 5 x 4 min Belastung mit je einer Trabpause von 2 min.

intensiv: 10x400m bei 190 puls (~99% HFmax), je 400m 3 min Erholungsphase!
Die Pausen zwischen den Belastungen sind länger und in den kürzeren Belastungsphasen läufst du deutlich über dem Wettkampftempo. Du steigerst so die anaerobe Kapazität deines Körpers. Der Erholungspuls in den Trabpausen sollte unter 120 Schläge sinken.

Beispiel: 10 x 400 m mit je 3 min Gehpause.



2009 2.Leistungstest


2008 1 Leistungstest

Regeneration:

Aktive Regeneration nach langem, schweren training; bereitstellung der Energie durch reine Fettverbrennung; sehr geringe triningsintensität, aerobe adption.

Trainingsbereich II:

Grundausdauer 1
= Training rein aerob; Energiebereitstellung durch Fettverbrennung; Steigerung der Langzeitausdauer; niedrigere trainingsintensität; optimales herz-Kreislauftraining für untrainierte
Trainingsbereich III:

Grundausdauer 2
= Training im oberen aeroben Bereich; Energiebereitstellung durch kohlenhydrate und Fett; Verbesserung der Grundlagenausdauer; verbessert die Sauerstoffaufnahme sowie leistungsfähigkeit
Entwicklungsbereich:

Training im Bereich der aneroben Schwelle. Energiegewinnung zu größeren teilen aus Kohlenhydraten; hohe trainingsintensität zur Verbesserung der Kraftausdauer und Wettkampfspezifischen Ausdauer

2011:IANS HF 172
Lactate: 3,4 mmol/l

Puls:
110-119
km/h:
6,6-7,9

Max HF 192


Puls: 119-139 km/h: 7,9-9,9


Puls:
139-160
km/h:
9,9-11,9


Puls:
160-172
km/h:
11,9-13,2

2009:IANS HF 162
Lactate: 2,5mmol/l

Puls:
94-112
km/h:
6,2-7,5

Max HF 181


Puls: 112-136 km/h: 7,5-9,3


Puls:
136-155
km/h:
9,3-11,2


Puls: 155-162 km/h: 11,2-12,5

2008:IANS HF 164
Lactate: 2,9mmol/l

Puls:
99-114
km/h:
5,8-6,9

Max HF 184




Puls: 114-137 km/h: 6,9-8,6


Puls:
137-154
km/h:
8,6-10,4


Puls: 154-164 km/h: 10,4-11,5
       

  Das training ist in 4 Trainingsbereichen mit den "persönlichen Pulswerten" durchzuführen:
(sollte jeder der läuft für sich ermitteln lassen; Preis ca. 150�)

Beispiel: 2011, Training (8km) bei nahezu gleichem Puls (~155), ~12.4 km/h, Zone 3:


LÄUFE

2011

Datum
Veranstaltung
KM Std. Min. Sek. Platz AK Platz GES Finisher Bericht GARMIN connect!
(Race Details)
31.12.11 Montabaur, Münz Silvesterlauf 10  
02.10.11 Köln, Marathon 21,1 01 36 24 91
(M35)
636 10.021
11.09.11 Neuwied, Stadtlauf 21,1 01 42 02 2
(M35)
29 166 link
17.06.11
Koblenz, Münz Firmenlauf 5
00
18
23
9
(M35)
75
 13.000   link
28.05.11 Koblenz, Mittelrhein-Marathon 21,1
01
32
58
13
(M35)
97
 2195 online link
10.04.11 Bonn, Deutsche Post Marathon 21,1
01
38
00
99
(M35)
665
 5595 online

 


1/2 Marathon in Koblenz 28.05.11 (LAUFREPORT, Foto Seite 2)
FINISH VIDEO CLIP


1/2-Marathon in Bonn 10.04.11

MEETING "HERBERT STEFFNY"
Nachdem ich 2010 eine Art "Zwangspause" einlegen musste widme ich mich seit beginn 2011 wieder intensiv dem (Lauf)Sport.
Begonnen habe ich im Januar mit Ernährungsumstellung sowie gezieltem Training. BUCHEMPFEHLUNG
Das heißt u.a. auch anfertigen neuen Schuhwerks mit Einlagen, Physiotherapie & Laserbehandlung an beiden Sehnen sowie Waden. Ab mitte Februar heißt es dann gezieltes 12-wöchiges Halbmarathontraining (1:30:00).

Herbert Steffny, Diplombiologe, 16-facher Deutscher Meister und dreifacher Frankfurt-Marathonsieger war Olympiateilnehmer und gewann die Bronzemedaille im Marathon bei den Europameisterschaften 1986. Er stellte zudem 2003 einen deutschen Rekord im 10-Kilometer-Lauf der über 50-Jährigen auf. Herbert Steffny trainiert und berät zahlreiche national und international erfolgreiche Spitzenathleten. Er ist ein gefragter Laufexperte der Medien und Krankenkassen. Der Bestsellerautor hat mehrere Bücher zu den Themen Laufen, Walking und Ernährung im Südwest Verlag veröffentlicht.

Vieles von dem gezeigten und gesagten war mir bereits durch einige Bücher bekannt; die größte Erkenntnis war für mich das ich das Training weiterführen muss wie ich angefangen habe (training Pulskontrolle) ABER in den entsprechenden Trainingszonen (GA1 GA2...) mehr Zeit verbringen muss und mehr mehr Kilometer machen muss. Heißt für mich unterm Strich: langsamer / mit entsprechendem Puls jeweiliger Trainingszonen laufen!
Nicht zu vergessen ist das Warm-up & Dehnungsprogramm anschliessend!
Interessant sind sicher auch div. "Laufreisen" & "Laufworkshops"... Mal sehen ;-)

2010top

2010 musste ich mich (umfangreicheren) anderen Heruasforderungens stellen (2 Umzüge, gr. Renovierung...)
Leider nur Zeit/Kraft für gelegentliche "Sonntagsläufe".

2009top

Datum
Veranstaltung
KM
Std.
Min.
Sek.
Platz AK
Platz GES
Finisher
Bericht
Bilder
31.12.09
10
00
46
36
10 (M30)
 
26.06.09
5
00
20
20
29
(M30)
185
 
11.06.09
Rhens, Volkslauf
10
00
43
57
3
(M30)
14
 
06.06.09
21,1
01
40
57
28
(M30)
353
 
17.05.09 Heilbronn, Trollinger Halbmarathon
21,1
01
50
11
100
(M30)
864
   

Das leidige Thema 2009 nachdem ich ende 2008 durch mehrere faktoren wie: abgenutzte Laufschuhe (überpronation der Füße), zu wenig pausen meine Sehnen & Waden geschädigt habe!
Nach einer Untersuchung beim Orthopäden habe ich ca. mitte des Jahres 2009 eine spezielle Bandage sowie Schmerz- & Entzündungslindernde Tabletten sowie eine mind. 5 wöchige laufpause verordnet bekommen. Derzeit, nach einigen Wochen (Oktober) verspüre ich endlich leichte Besserung! Hier ist absolute Geduld gefragt um das Problem nachhaltig zu kurieren. Daher beschränke ich das Training im Monat Juli/Anfang August ausschliesslich auf Radfahren, Fitnessstudio & Dehnübungen...

Mein tipp: Bei ersten anzeichen von Schmerzen sofort überlegen was die Gründe dafür sein können und entsprechend reagieren!
I.d.R. entstehen Schmerzen an Gelenken/Sehnen/Muskeln durch Übertraining, schlechtes Equipment, zu wenige Regenerationsphasen zwischen den Läufen!
(nicht unbedingt denken: etwas salbe, 2 tage pause und dann geht´s schon wieder... -> nach hinten los!)




21,1km Halb-Marathon (06.06.09, Koblenz, MiMa, 18:30h Start Boppard)
01:40:57, 343ter Platz Gesamt, 28ter AK M30


21,1km Halb-Marathon (17.05.09, Heilbronn Trollinger 1/2-Marathon)
01:50:11, 864ter Platz Gesamt, 100ter AK M30
geschafft!

Ein aufschlussreicher Lauf...

Gründe dafür gibts gleich mehrere; erstens neue Laufschuhe (Asics Nimbus 10) + speziell angefertige Einlagen vom Orthopäden, zweitens schmerzende Achillessehnen an beiden Beinen. Letzteres zwang dazu 2 Wochen nicht trainieren zu können - die Sache ist noch nicht ganz ausgeheilt...  Erst am Abend vor diesem Lauf entschied ich mich nach einem 10km trainings-jog zum Start. Dieser Lauf hatte es ohnehin in sich - bedingt durch das Höhenprofil. Ab KM 10 (höchster Punkt der Steigung) begannen sich Bergab dann noch an jeder Fußhöhle, Sohle innen, mitte, eine große Blase zu bilden die einwandfrei auf die neuen Einlagen zurück zu führen sind. Ab KM 11 schmerzte jeder einzelne Schritt bis ins Ziel das ich dann doch mehr oder weniger durch kampf in (nur) 1:50:11 erreichte. Egal, hauptsache angekommen. Jetzt heißt es allerdings bis zum Mittelrhein-Marathon 3 Wochen absolutes gesunden der Füße/Waden um hoffentlich wieder aktuelle Performance abrufen zu können und die Zielzeit von ca. 1:30:00 zu erreichen!

2008top

10km Silvesterlauf (31.12.08, Montabaur)
00:51:17, 31ter AK M30 (5min/km waren beabsichtigt ;-), 22h-4h Gig in Wirges...)

21,1km Hunsrück Halb-Marathon (31.8.08, Kastellaun)
01:36:33, 75er Platz Gesamt, 11ter AK M30

5km Firmenlauf (6.6.08, Koblenz)
00:19:35, 221er Platz v. >11000, 36ter M30


21,1 km Mittelrhein Halb-Marathon (1.6.08, Boppard-Koblenz)
01:37:14, 159er Platz v. 2111, 21ter M30
Eine gute Vorbereitung (ca. 6 Wochen für 1/2 Marathon) bezogen auf Training, Ernährung, Disziplin & nicht zuletzt spontaner Teamarbeit mit Hermann Günther während des Laufes ließ den für mich ersten Halbmarathon mit einem guten Ergebnis zufriedenstellend enden! Gleich morgen gehts aber weiter da am kommenden Freitag der 5km Firmenlauf ansteht. Dank geht an meine Eltern für die Zwischenversorgung, an Hermann für die erstklassige Teamarbeit & nicht zuletzt an Schosch & Commanda für diverse Bilder...


10km Volkslauf (22.05.08, Rhens)
43:45min., 19er Platz v. 85, 4ter M30 URKUNDE


2007 top

10km Silvesterlauf (31.12.07, Montabaur)
46:15min., 148er Platz v. 775, 19ter M30 

URKUNDE

5km Firmenlauf (22.06.07, Koblenz)
23:11min., 1203te Platz, 130ter M30

2006top

5km Firmenlauf (07.07.06, Koblenz)
26:02min., 2112ter Platz, 239ter M30

LAUFTIPPS/LINKStop

Laktatwert:
Die Belastung wird stufenweise gesteigert. Jeweils fünf Minuten muss gelaufen werden. Am Anfang bewegt sich das Band in einer Geschwindigkeit von zwei Metern pro Sekunde. Das entspricht einer Kilometerzeit von 8:23 Minuten. Über die Maske wird die Menge des eingeatmeten Sauerstoffs und des ausgeatmeten Kohlendioxid gemessen. Der Pulsmesser zeigt die Herzfrequenz an. Sowohl vor dem Test als auch während der zwei Minuten Pause zwischen den Stufen wird Blut aus dem Ohrläppchen gezapft wird, um den Laktatwert zu bestimmen. Das Salz der Milchsäure wird als Laktat bezeichnet. Erhalten die Muskeln nicht mehr genug Sauerstoff aus Lunge und Kreislauf, um den Energiebedarf zu decken, entsteht Milchsäure bzw. Laktat, um das Defizit auszugleichen. Dabei besteht die Gefahr, dass die Muskeln übersäuern. Langstreckenläufer sollten es vermeiden in so eine Sauerstoffschuld zu geraten, die anaerobe Schwelle also möglichst nicht überschreiten. Als Kontrolle dient die Pulsfrequenz.

Sauerstoffschuld: Unter normaler Belastung (im Alltag oder bei leichter körperlicher Betätigung) bereitet sich ein Muskel seine Energie auf, in dem er zur Energiegewinnung Sauerstoff hinzuzieht. Bei verstärkter Belastung atmet der Mensch schneller, um den Muskeln mehr Sauerstoff zur Verfügung zu stellen. Man spricht von der aeroben Energiebereitstellung. Wird kurzfristig sehr viel Kraft benötigt, gerät man in die so genannte Sauerstoffschuld. Der Muskel schaltet auf die anaerobe Energiegewinnung um: Hierfür wird kein Sauerstoff benötigt, es fällt aber Milchsäure an. Das Laktat, blockiert jedoch die Muskelarbeit zunehmend. Die Grenze zwischen aerober und anaerober Energiebereitstellung wird als Schwellenwert bezeichnet. Ein untrainierter Sportler erreicht die Schwelle eher als ein trainierter Sportler.

Lauftipps.ch - das Sportportal für Läuferinnen & Läufer

Christopher Bergland

Laktat & Sauerstoffaunahme:
2. Laktat

Zur optimalen Trainingssteuerung sind neben dem Messen der HF auch das Feststellen der Laktatkonzentration im Blut, möglichst während der ersten halben Stunde des Trainings, von großer Wichtigkeit. Nach den ersten dreißig Minuten pendelt sich der Laktatwert ein und senkt sich dann eher ab.

Die Ausdauerleistungsfähigkeit lässt sich in einen aeroben und in einen anaeroben Bereich unterteilen. Im aeroben Bereich wird die Energiegewinnung über die Sauerstoffaufnahme (siehe Sauerstoffaufnahme) sichergestellt, man bewegt sich im GA1 und GA1-2 und aktiviert die Fettverbrennung. Im anaeroben Bereich wird die Energiegewinnung nicht mehr über Sauerstoff gewährleistet, es werden energiehaltige Kohlenhydrate ohne Sauerstoff vergärt, dabei entsteht Laktat, das Salz der Milchsäure. Ab dem Training im GA2 befindet man sich in diesem laktatproduzierenden Bereich. Das Laktat ist das saure Endprodukt des anaeroben Stoffwechsels, das bei intensiver Belastung durch den Verbrauch der Kohlenhydrate entsteht.
Im Ruhezustand liegt der Laktatwert bei 1-2 mmol/l. Je intensiver die Belastung, um so höher steigt die Laktatkonzentration im Blut. Die maximalen Werte liegen im Durchschnitt bei 10 mmol/l, bei Sprintern und 400m- Spezialisten kann allerdings auch die "20 mmol/l - Grenze" überschritten werden. Das Laktat wird in der Leber, im Herzmuskel und in der Skelettmuskulatur abgebaut, nachdem es ins Blut übergegangen war.


Für Ausdauersportler ist es von größter Bedeutung, bei welcher Geschwindigkeit, in Abhängigkeit von der Steigung, der individuelle Übergang vom aeroben in den anaeroben Bereich, auch Schwelle genannt, liegt. Ab wann laufe ich im ermüdenden, kohlenhydratverzehrenden anaeroben und bis wann bewege ich mich noch im absoluten aeroben Ausdauerbereich?? Diese Fragen kann nur eine Leistungsdiagnostik, bei der HF und Laktat gemessen wird, klären (siehe Leistungsdiagnostik). Der Laktatwert, bei welchem die Schwelle überschritten wird, ist nicht bei jedem gleich und muß auch in bezug zum Ruhe- und Maximalwert gesetzt werden, welche auch vom Trainingszustand und der Sportart abhängen.
Im Mittel liegt die Schwelle zwischen 2-4 mmol/l, ab 4 mmol/l ist der anaerobe Bereich erreicht, ab dieser Grenze steigt trotz konstanter Belastungsintensität die Laktatproduktion unaufhörlich weiter an (laktatzider Bereiche).
Im aeroben- anaeroben Übergangsbereich kann die Laktatbildung und -abbau sich noch im Gleichgewicht halten (maximales Laktat steady state).

2.1 Zuordnung der Laktatwerte zu Trainingsbereichen
Eigentlich verhält es sich genau anders herum, die Trainingsbereiche müßten den Laktatwerten zugeordnet werden! So empfiehlt es sich eine Leistungsdiagnostik durchzuführen und den gemessenen Laktatwerten die jeweiligen Pulswerte und die daraus resultierenden Trainingsbereiche zu zuordnen.

GA1: 1,5-2,0 mmol/l
GA1-2: 2,0-3,0 mmol/l
GA2: 3,0-6,0 mmol/l
WSA: über 6,0 mmol/l
Wettk.: über 8,0 mmol/l

(Trainingsbereiche siehe Herzfrequenz)

2.2 Einflussfaktoren auf den Laktatwert
Auch die Laktatkonzentration im Blut kann sich durch biologische Einflüsse verändern und dann nicht mehr mit der adäquaten Belastung verglichen werden.

Ein Hauptaugenmerk muß hierbei auf die zur Verfügung stehende Menge an Glycogen gelegt werden. Sind die Kohlenhydratspeicher in den Muskeln und der Leber nicht ausreichend gefüllt, wird bei gleicher Belastung weniger Laktat gebildet. Dies kann dann zu Fehlinterpretationen der Ausdauerleistungsfähigkeit führen, da man zum Glauben, schneller mit niedrigerem Laktat laufen zu können, verleitet wird. Deshalb sollte man vor einer leistungsdiagnostischen Untersuchung unbedingt 1-2 Ruhetage einbauen und auf eine gute Füllung der Glycogenspeicher achten!! Auf diese Weise erhält man seine wirklichen Werte und kann die Trainingsbereiche optimal bestimmen.

Wie bei der HF, beeinflusst auch die Höhe (ab 1700m) den Laktat. Sie verändert nicht die Höhe des Wertes nach oben oder unten, nein, sie veränderte die Halbwertzeit für den Abbau des Laktats. Je höher, desto länger dauert es, Laktat abzubauen. Die Länge der Abbauzeit kann sich verdreifachen! Diese Tatsache allein mahnt zur Vorsicht bei intensivem Training in der Höhe!

3. Leistungsdiagnostik durch Labor- und Feldstufentests
Zur Intensitätenfestlegung im Fitness- und Leistungssport haben sich zwei Testverfahren etabliert. Zur Analyse des langfristigen Leistungsaufbaus werden die Laufbandtests im Labor herangezogen. Diese kommen meist zweimal im Jahr zum Einsatz, im Frühjahr und im Herbst. Im Labor herrschen immer gleiche Bedingungen, was einen Vergleich über Jahre hin möglich macht. Der Laufbandtest vollzieht sich in Stufenform: Nach einer Aufwärmphase beginnt man z.B. bei einer Geschwindigkeit von 10 Km/h und einer immer gleichbleibenden Steigung von 1,5%.
Jede Stufe dauert 3 min. Nach jeder Stufe wird Blut, zur Laktatbestimmung, abgenommen und der Pulswert notiert. Dann läuft sofort die nächste Stufe, welche auf 12 Km/h beschleunigt wird, an. So wird jede weitere Stufe um 2 Km/h beschleunigt, bis es zum Abbruch kommt. Der Test steigert sich fließend von einer Überprüfung der Ausdauer bis hin zum Maximaltest, der Bestimmung der Leistungsfähigkeit (Standvermögen).
Das Testverfahren beim Feldtest ist ähnlich. Dieser dient der kurz- und mittelfristigen Belastungssteuerung und kann des öfteren ins Training eingebaut werden. Der Feldtest kann z.B. auf einer 2Km- Runde stattfinden. Diese wird mit zunehmender Geschwindigkeit durchlaufen, als Anhaltspunkt sollte der Puls genommen und dieser in jeder Runde um 10-15 Schläge/ min. erhöht werden. Nach jeder Runde wird Blut, zur Laktatbestimmung, abgenommen und der Höchstpuls notiert.

Trägt man jetzt die nach jeder Stufe bzw. Runde gemessenen Herzfrequenz- und Laktatwerte in ein xy-Koordinatensystem, wobei die HF- und Laktatwerte zwei y-Achsen und entweder die Geschwindigkeit, Watt, oder die Zeit (Leistung) die x-Achse darstellen, ein, dann erhält man eine Laktatkurve und eine beinahe gerade nach oben verlaufende HF- Linie. Diese Laktatleistungskurve zeigt mir dann genau bei welcher Geschwindigkeit bzw. Stufe und welcher Herzfrequenz ich mich im aerob- anaeroben Übergangsbereich befinde.
Ziel eines jeden Ausdauersportlers ist es die Laktatkurve möglichst flach nach rechts rauszuschieben, d.h. länger im Bereich des maximalen Laktat steady state, trotz höherer Geschwindigkeit laufen zu können.
Ein Test bis zum Abbruch (Maximaltest) trägt zur Beurteilung des anaeroben Bereiches bei. Hier lassen sich Kreatinphosphatspeicher, Laktatentwicklung und -toleranz, wie das Erholungsverhalten nach der Maximalbelastung prüfen. Wird z.B. das Maximallaktat bei weitem nicht erreicht, läßt dies auf eine unzureichende Füllung der Glycogenspeicher schließen, durch die dann auch die Ausdauerlaktatwerte in Mitleidenschaft gezogen werden(siehe Fehlinterpretation). Bei einem sehr hohen Maxlaktat, steht dem Wettkampf nichts mehr im Wege und man sollte überprüfen, ob dies mit der Trainingsplanung übereinstimmt, anderen Falls empfiehlt es sich nochmals ins extensive Ausdauertraining einzusteigen.
Auch der ausdauerleistungsbestimmende Parameter der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) wird oft bei der leistundsdiagnostischen Untersuchung im Labor gemessen (siehe Sauerstoffaufnahme).

4. Maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max)
Die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) ist das Bruttokriterium für die Ausdauerleistungsfähigkeit. Sie repräsentiert das maximale Transportvermögen von Sauerstoff aus der Atemluft in die beanspruchte Muskulatur.
Je höher die VO2max, desto höher kann die Intensität einer Ausdauerbelastung sein, ohne eine "Sauerstoffschuld" eingehen zu müssen, also in den laktaziden, anaeroben Bereich einzudringen. Daraus ergibt sich, um so höher die VO2max, desto größer ist die Ausdauerleistungsfähigkeit (aerobe Kapazität), man kann die Energiegewinnung länger über die Sauerstoffversorgung gewährleisten, bevor man in den anaeroben Stoffwechsel übergeht.

Die maximale Sauerstoffaufnahme ist das Maß für:

- Sauerstoff- Zufuhr
- Sauerstoff- Transport
- Sauerstoff- Verwertung

4.1 Sauerstoff- Zufuhr
In der Lunge erfolgt der Übertritt von Sauerstoff aus der eingeatmeten Luft ins Blut. In der Lunge herrscht immer ein Überangebot an Sauerstoff (O2), als das es der Blutkreislauf ausschöpfen könnte. Das erklärt, dass ein großes Lungenvolumen nicht automatisch eine hohe VO2max bewirkt. Viel entscheidener ist es dagegen, wie viel des Sauerstoffangebotes in der Lunge vom Blutkreislauf aufgenommen werden kann.

4.2 Sauerstoff- Transport
Der Sauerstoff wird durch den Blutkreislauf zu allen Organen, also auch zu den Muskeln transportiert. Als "Sauerstoffträger" fungieren die roten Blutkörperchen (Erythrocyten). Angetrieben wird der Kreislauf durch das Herz, was zur Bezeichnung Herz-Kreislauf-System führte.
Dieses ist von entscheidender Bedeutung für die VO2max: Je mehr Blut pro Minute vom Herz durch den Blutkreislauf gepumpt wird, desto mehr Sauerstoff wird aus der Lunge (Gasaustausch) ins Blut aufgenommen und zu den Muskeln transportiert. Diese Größe wird Herzminutenvolumen (HMV) genannt. Durch langfristigen Ausdauersport bildet sich automatisch ein Sportherz, das das HMV erhöht.
Die Transportkapazität des O2 wird vereinzelt auch durch Doping erhöht, das gentechnologisch hergestellte Erythropoietin (EPO) regt die Bildung der roten Blutkörperchen (O2-Träger) im Knochenmark an. Es trägt zur Verdickung des Blutes bei ( hoher Hämatokritwert) und kann durch den zusätzlichen Flüssigkeitsverlust beim Sport gefährlich werden: Gerinnselbildung und Herzüberlastung, auf Grund des dicken Blutes, können bis zum Tod führen.
Eine natürliche Alternative bietet das Höhentraining. Es bewirkt neben komplexen Effekten auf den Organismus vor allem eine leichtere Abspaltung des Sauerstoffs vom Erythrocyten (O2-Träger).

4.3 Sauerstoff- Verwertung
Der Übertritt von O2 erfolgt über direkten Kontakt der Kapillaren (kleinste Blutgefäße) mit den Muskelzellen. Hier muß der Begriff der Kapillarisierung genauer unter Augenschein genommen werden:
Durch Ausdauertraining wird die Durchblutung der Muskulatur verbessert, indem bereits vorhandene Kapillaren erweitert, "Ruhekapillaren" geöffnet und sogar neue Kapillaren gebildet werden, diesen Vorgang nennt man Kapillarisierung. Ausdauersportler haben somit, durch die angelegten Kapillaren, eine bessere Sauerstoffausschöpfung in der Muskulatur.

Die VO2max kann als absolut in Milliliter O2 pro Minute, oder als relative in Milliliter O2 pro Kg und Minute gemessen und angegeben werden. In Sportarten, in denen das Körpergewicht nicht voll zu tragen ist (Schwimmen, Radfahren,...) ist die absolute VO2max für die Leistungsfähigkeit aussagekräftiger, wenn jedoch die Schwerkraft überwunden werden muss, wie z.B. bei Laufdiziplinen, dann kommt die relative VO2max zum Tragen.

Die VO2max ist zu größten Teilen vererbt und ihre Trainierbarkeit begrenzt, sie beträgt 20%, in Ausnahmefällen auch bis zu 50%, dies ist aber sehr selten. Man kann trainieren wie ein Verrückter, ob man je Weltklasseniveau erreicht, entscheidet die maximale Sauerstoffaufnahme, sie ist sozusagen das Talent, das ein Sportler besitzt.
Ein untrainierter Mensch hat eine relative VO2max von 40-50 ml/kg und min. Ein Spitzensportler weist eine VO2max von 80-90 ml/kg und min. auf.

Die VO2max, die über einen längeren Zeitraum zur Verfügung steht und in dem aerob- anaeroben Übergangsbereich zum Einsatz kommt ist dagegen viel besser trainierbar, es besteht eine 50-70%-Verbesserungsmöglichkeit.

Quellen: - "Das große Buch vom Skilanglauf"
( Prof. Dr. phil. Hottenrott/ Sportwissens. Urban )

- Sportmagazin ( Dr. Kurt A. Moosburger )
- Sportmedizinische Info ( Dr. med. Ludwig V. Geiger)