ALLGEMEINER
LEBENSLAUF
Hallo!
Geboren in Koblenz, aufgewachsen in Rhens am Rhein. Viele
Burgen & Schlösser sowie Flußmündungen prägen diese sehr
schöne Gegend und bieten eine tolle Kulisse. (z.B. sieht man morgens
früh im morgengrau & dichtem Nebel Richtung Süden (Loreley)
eine perfekte Filmkulisse für düstere Aufnahmen im Wald...
Meine Begeisterung für Musik entdeckte ich schon in ganz
frühen Kindertagen. Das lag wohl in erster Linie daran das vor
allem mein Vater (und auch Großvater) ein großer
Musik & Technikfan sowie Hobbymusiker war/ist. Als ende der 70er
die bekannten "Dr. Böhm" & "Wersi" Orgel-Selbstbausätze
hip waren war auch unser Wohnzimmer eher eine Baustelle. Das gefundene
fressen für mich! Viele "Knöppe", "Bausteine",
"lämpchen" usw - "da kann man schön dran rumspielen und chaos
veranstalten..." Als ich dann etwas später auf den Tasten des
fertigen Instrumentes klimperte (manchmal heimlich!) war ich begeistert
und entdeckte schnell die Möglichkeiten die so ein Instrument
damals bot. Vor allem laut! Laute Töne! Ziemlich fix lernte ich
regelmäßig Sonntags ein paar Akkorde und übte die
griffe ständig - so lange bis ich eins meiner ersten
"präsentierfähigen Songs" "House of the Rising Sun" spielen
konnte... Für gewöhnlich spielte mein Vater im Wohnzimmer
& ich immer Esszimmer gleichzeitig - natürlich in der Zeit als
Kirche war -> volle Beschallung im Haus ;-) Nach weiteren Jahren kam
ich zu den "theDOORS" mit Songs im Gepäck wie Light my Fire &
When the Music´s over welche meine Mutter wohl ganz schön
genervt haben da sie mich den ganzen Mittag & teilweise auch noch
abends die Töne üben hörte. Intros, Solos,
Bassläufe... Frage mich heute selbst manchmal wie das ging ;-)
Auch mittels bestrafung & Kopfhörer war dies nicht zu bremsen
;-) Wie viele habe ich eigentlich verschlissen? Einmal sagte Sie "du
ver-doorst noch" - ich sagte nur: "ja - durscht (durst) habe ich
auch"...;-)
In
der Schulzeit war ich keine große Leuchte (Streber) in dem Sinne - eher ein Chaot
der bei jeder Untat dabei war und sich seine Strafen regelmäßig
abzuholen verpflichtet sah;-) Auch die berüchtigten Elternsprechtage
ließen meine Mutter fast immer mit einer Abhandlung wie folgt beginnen&enden:
"tja, der Thomas..." - "wenn er sich doch nur mal
bemühen würde" - "der Thomas kommt nicht mit seinen Mitschülern
klar" - "Thomas wird dieses jahr nicht versetzt!"
- uah, der Gau... dachte ich anfangs - kurze Zeit später erwies
sich dies aber als scharfsinniger Schachzug: Ab dann viel mir fast
alles sozusagen "in den Schoß"...;-)
Nach
der Schulzeit fing die berufliche Laufbahn an der ich mich relativ
schnell entschied und sicher schien: was praktisches soll es sein! Also
wurde ich KFZ-Mechaniker (wollte dann auf Lehramt studieren &
Berufsschullehrer werden - ich bins nicht geworden: Als ich hörte
was man da so verdient ließ mich am gleichen Tag der Anmeldung an
der Fachoberschule auch wieder abmelden! Die Blicke aller beteiligten
vergess ich auch nicht). Danach habe ich mich zum KFZ-Meister &
KFZ-Techniker bis zum Kundendienstingenieur mit vielen
Ortseinsätzen über Monate entwickelt... - aber es hat
sich durchaus gelohnt jedesmal zu erkennen "wann man den Absprung
schaffen muss" (Zitat eines meiner Arbeitgeber jener Zeit).
Die
Musik hat mich also stets begleitet - in jeder Lebenslage egal wie
unangenehm & umständlich sie war... Mehrere hundert
Gelegenheitenmit den verschiedensten Bands & Charakteren wie
Extra-Dry, Amtlich&Co, Mont Royal, Privat (Deutschrock), Purple
Legion (Doors), Sixbit & Teamwork (Oldies & Charts) sowie
andere Musiker kennengelernt wie Barbara Dennerlein (Organistin), Ray
Manzarek & Robbie Krieger (theDOORS), Ian Astbury (theCult)
sowieDarryl Read (Beat-Poet) konnte ich pers. treffen - wobei die Doors
für mich die unumstrittenst wichtigste Band sind. Das liegt wohl
an der "Andersartigkeit" der einfachen Musik, der Orgel & an Jim
Morrison...
Sportlich
war ich immer recht aktiv - war aber nie ein "Vereinsmensch"
- so auch heute noch seit ich 2006 den Laufsport für mich entdeckt habe
& ich mich für kommende Herausforderungen derzeit fit mache...
Natürlich
habe ich noch meine "Visionen & Träume" für die ich
unentwegt arbeite um diese Wirklichkeit werden zu lassen. Ich glaube
das ist neben der Gesundheit u.a. auch das wichtigste...
Danke an Alle die daran beteiligt waren/sind & ich wünsche jedem
Alles Gute!
BERUFLICHER
LEBENSLAUF
Lebenslauf
CV (Stand
09/2008)
25.08.93 - 19.06.1996
Ausbildung BMW HANKO Koblenz (08.07.1996 Gesellenbrief)
02.09.1996 - 15.06.2000 Ausbildung zum KFZ-Meister &
02.09.1996 - 15.06.2000 Ausbildung zum KFZ-Techniker (16.07.2000 Technikerbrief)
01.02.2000 - 30.06.2001 => Ausbildungbegleitende Hilfe für 1.-4.
Lehrjahr erteilt Internationaler Bund
01.10.1998 - 31.07.2001 Fa. "KFZ-Knebel"
01.10.2001 - 31.01.2002 Studium KFZ-Technik Köln
01.09.2002 - 21.06.2006 RLE INTERNATIONAL GmbH
Die RLE INTERNATIONAL Produktentwicklungsgesellschaft mbH gehört zu
den weltweit führenden Ent-wicklungs-Dienstleistern der internationalen
Automobilindustrie.

01.09.2002 - 31.08.2003 Launch "FIESTA, FUSION" in Köln,
"C-MAX" in Saarlouis
01.09.2003 - 01.10.2003RLE
KÖLN Intern "Modellbau/Presswerkzeuge" => Modellbau für
Opel
13.10.2003 - 19.12.2003AZ
Fa. SMART => Produktbetreuung " Karosserie-Rohbau"
Smart/Böblingen
01.01.2004 - 31.05.2004RLE
KÖLN Intern "Creative Engineering" => Technische Dokumentation
"Werkstattliteratur/Schaltplaneerstellung" für DaimlerChrysler
01.06.2004 - 30.06.2005 "DC" => Produktbetreuung "Lenksysteme"
Stuttgart
01.07.2005 - 13.11.2005RLE
Intern "Creative Engineering"
14.11.2005 - 28.04.2006 "FORD" => Launch "GALAXY/S-MAX"
in Genk/Belgien
01.05.2006 - 21.06.2006RLE/
"DC" STUTTGART Intern "Creative Engineering"
=> Technische Dokumentation "Entwicklungsdokumentation E/E-Doku
BR204" DC
01.08.2006 - Kundendienstingenieur (Customer Service Engineer)
Chassis, Braking, Steering
Insassensicherheitssysteme (Occupant Safety Systems,
OSS)
SCHULUNGEN '06:
Neue Entwicklungstendenzen Bremsen
NVH (Noise Vibration Harshness)
Sensoren Chassis
DAS (Driver Assistance Systems)
ACC (Automatische Distanzregelung)
Gummiwerkstoffe
SCHULUNGEN '07:
OSS Pyrotechnik
Analytische Problemlösungstechniken
SCHULUNGEN '08:
NVH in Chassis Systems - Geräusche in Brems- & Lenkungs-systemen
& Fahrwerken
Faszination Kommunikation Teil I
SCHULUNGEN '09:
Shock Absorbers,
Actuation, Remanufacturing, Steering, Linkage & Suspension, Brake
Pads, Discs, ABS, Calipers, Drum Brakes
SCHULUNGEN '10:
Erfolgsrhetorik: Präsentationen & Verhandlungen, Fahrwerkselektronikurs
SCHULUNGEN '11:
Produkthaftung
mehr
zu den FAHRZEUGHERSTELLERN
gibt´s hier...
STORIES...
Wie
kam ich zu den "DOORS"?
Im Musikunterricht der Realschule (Benno Brands) sollte jeder einen
Titel seiner favorisierten Band vorstellen.
Meine Mitschülerin Andrea Klee präsentierte "Hyacinth House"
- die Meute sichtlich gelangweilt und fragend:" was findest du an
dem Song überhaupt gut?!?" Hip waren eher 4 Non Blondes, Pet Shop Boys, anfang
90er eben...
Ich fand den Song "technisch" klasse: Hammond Sound, dunkle Gitarre
& eine verruchte Stimme! Wer ist das? the DOORS? von wann? Jim
Morrison? tot? wie?... ich besorgte sämtliche damals erhältliche
Aufnahmen (schon auf CD, lediglich 2 Schallplatten) und interessierte mich (gezwungenermaßen) für
mehr. Auch Bücher, Zeitschriften, Videos von denen es nicht viele
gab, MTV Greatest Hits waren ein muss ;-)
Zu fast gleichen Zeit gab es aber noch einen anderen Impuls: DPSG
Pfadfinder in Rhens Sippe Eichhorn - besser gesagt Holger &
Nico. Nico kannte die Doors schon genauer und war im Besitz damals
(sehr) rarer "bootleg-Casetten" welche er mir überspielte!!!
Hammer - the DOORS live! Holger rannte wie besesser über den
Zeltplatz und stieß zu irgendeinem Zeitpunkt mehrfach das
geschrieene "YEAH - I´m a BACK DOOR MAN!" heraus... Es hieß
Morrison sei noch abstrakter gewesen... Wie? Aha!?. let´s have a
look...
1980
MODELLBAHN, ORGEL & TECHNIK
Zwischenzeitlich
bekam ich meine erste Modelleisenbahn (N-Spur) geschenkt. Diese hat
mein Vater damals schon selbst gebaut und nicht fertig gekauft. Das
war der Einstieg in ein großes Eisenbahnfieber das bis heute
noch anhält.
Nach diesem Modell bauten meine Eltern eine Eisenbahn (N-Spur) im
Keller auf. Die Bahn hat eine größe von 2m*4,50m gehabt.
Ein riesen Ding. Später baute mein Vater noch ein Stellpult das
das gleiche Gleisbild hatte wie die Bahn selber. Im inneren befand
sich eine rote Glühlampe die durch die ausgeschnittene schwarze
Folie hindurchschien und das Gleisbild erleuchtete. Auf der Glasplatte
waren sämtliche Schalter für die Signalbetätigung und
für die elektrischen Weichen untergebracht. WAHNSINN! Riesige
mehrstöckige Gips-Tunnel(selbstgebaute), Brücken, 2 Bahnhöfe
befanden sich auf der Bahn. Dann kam die Tragödie: Eines Mittags
stapfte ich in den Keller und war von allen guten Geistern verlassen.
Ein Blackout. Ich räumte die Modellhäuser (die in stundenlanger
Arbeit zusammengebaut wurden) von der Platte und setzte mich mittendrauf.
Ich begann die Gleise zu demontieren und alles abzuräumen. Ich
wollte eine EIGENE EISENBAHN bauen. Ich war damals 8. Abends kam mein
Vater von der Arbeit und wollte eigentlich seinem Hobby "Eisenbahn
bauen/spielen" nachgehen. Doch es war keine mehr da. Ich habe keinen
Ärger bekommen. Er sah mich an, ging Stumm davon. Ich glaube
ich habe jemandem sein Hobby zerstört! Das kann ich nie wieder
gutmachen. Sorry. Ich war eben ein kleiner Junge der alles selber
machen wollte...
Evtl. bauen wir nochmal zusammen an einer neuen digitalen Herausforderung
:-)
Mein
Interesse für Technik wurde schon in frühen Kinderjahren
geweckt.
Das rührt wohl noch daher, das sich mein Vater 1978 eine Orgel
(Bausatz!) mit dem Klangvollen Namen
"PROFESSIONAL 2000" von der Firma "DR.BÖHM" kaufte und diese
auch selbst mit Frau und Vater in 2 Jahren erfolgreich fertigstellte!
Das wußte ich immer zu bewundern. Auch als kleiner Junge schon...
(Im Hintergrund liegt Michael im "Laufstall"...)
Als die Orgel dann "fertig" war (fertig war sie eigentlich nie da
immer irgendwelche probleme/defekte auftraten - spätestens dann
wenn man nach der Reparatur den Deckel wieder aufgesetzt hat stellte
man 2 neue Fehler fest...) und ein paar Jahre ins Land gingen spielten
wir fast jeden Sonntag morgen nach dem Frühstück zusammen
ein paar Songs. Elmar am Keyboard (Technics KN800; eins der wenigen
Keys das mit einem sehr authentischen Schlagzeug ausgestattet war)
und ich an der Professional 2000 mit analogem Sinus Orgel-Sound. Der
Anfang war gemacht! :-)
Später dann, ich glaube ich war 22, hatte mir mein Vater diese
orgel geschenkt! Wahnsinn! Heute steht die orgel defekt im Keller
und wartet darauf überholt zu werden. Allerdings gestaltet sich
das ein wenig schwierig da ich nicht für alles Verständnis
mitbringe und auch die Zeit fehlt natürlich. Mittlerweile besitze
ich noch ein 3tes Modell; ich hoffe so mal eine Orgel wieder funktionsfähig
zu machen. Ich hoffe es gelingt mir 2007! -> zur
Restauration des ersten Modells...
Also das war die Orgel die mich zur Musik & auf die Bühne
brachte!
2003
Wie
kam ich zum BMW 3.0 CS?
Bitte das Bild anklicken um das Video (get
QuickTime) abzuspielen.
ICH LIEBE DIESEN SOUND!!!
In den kindheitstagen mitte/ende der 70er war dieses Modell eins der "sportlichen Oberklasse".
Damals begeisterte die Optik, von technik noch keine Spur ;-)

Mit meinem Bruder Michael im Wohnzimmer mit einem - na welchem
BMW 3.0CSi (styling "Batmobil"). Na ja, wollte ihn schon damals haben
:-)
Nach einigen Jahren Suche bot sich eine (gute) Gelegenheit: Ein verkauf eines 72er 3.0CS in Österreich.
Ich überlegte nicht allzulange; klärte diverse
Zollangelegenheiten; statte der Bank einen Besuch ab; entlockte der
Bahn ein ticket (one way) und fuhr mit einem Geldbeutel und der Adresse
im Gepäck nach Wien...
Schlafen konnte ich im Schlafwagen nicht; die Betten sind einfach zu
kurz für 190cm... ich stand (mit Geldbeutel) auf und machte mich
ab in den Speisewagen ;-) Mittlerweile war es 2h Nacht, der Zug hielt
& es stießen einige weitere Gäste hinzu. Dann sah ich
das jemand aus der Gruppe sein Instrument, ach nein, eine damals neue
digitale Hammond!?, auf und zeigte sein können und verbreitete
Gute Laune. Es war kein geringerer als Michal M. Falkenstein von Hammond.de Eine Gute Nacht!
Dann angekommen wurde ich vom Verkäufer empfangen & ich konnte
den Wagen das erste mal in Augenschein nehmen, probefahrt machen,
zahlen und mitnehmen ;-) So fuhr ich mit dem Wagen zurück
nach Hause...
Mehr dazu seit dem gibts hier: http://www.bmw30cs.de
2004
FALSCHE ENGEL 22.04.2004
Sprunggelenkbruch geschraubt, verplattet (Schien- und Wadenbeinbruch/Bänderrisse)
Sonntags sah meine Mutter einen Beitrag aus der
Kölner Sitzung der lautete:
"Einem Musiker, der sich einen schrecklichen Fehltritt leistete
auf der Tafel geschrieben stand,
hier von diesem Bühnenrand
stürtzte ab ein Musikant
oben bließ er die Trompete
unten ging er leider flöten
so hat im Leben alles seine Zeit,
heute Freud, morgen Leid."
MUSIC: MEETING "THE DOORS" (RAY MANZAREK
& ROBBIE KRIEGER)
Im July hatte ich dann doch die Möglichkeit,
wahrscheinlich das einzige mal im Leben,
RAY
MANZAREK und ROBBIE KRIEGER sowie Ian Astbury (the
Cult) persönlich zu treffen!!! Dank an Emil!
Die Story & Bilder gibt´s hier...

li. Tom Vitorino (Manager), Ich, Robbie und Ray...................Ray
Manzarek, Ich, Robbie Krieger....................................
2005
Die VOX
CONTINENTAL Bj. 1967! & GIBSON G101
Mit ein "paar Ersatzteilen" aus den USA läuft
die alte Lady wieder und ich bin gespannt auf den ersten richtigen
Live-Einsatz am 22.02.05 in Wiesbaden...

1967 VOX CONTINENTAL sowie GIBSON G101 1968 & der FENDER RHODES
PIANO BASS 1965 on top ala DOORS...
Meine alte VOX Super Continental wechselt die Tage den Besitzer.
Good Bye!
2006
Am 03.10.06 20h hieß es dann in der Sporthalle
Oberwerth in Koblenz "David Copperfield"!
Die Veranstaltung war der absolute Hammer!
Ich sag nur "auf einmal, nachdem das weiße
Tuch weggezogen wurde Stand auf der Bühne auf 2 Säulen
in ca. 1,8m Höhe ein grüner 1948er Chevrolet; Copperfield
ging hoch, stieg ein, startete den Motor und meine Eltern, Vanessa
& ich live dabei, 15m zentral von der Bühne entfernt...
Wie konnte das sein?Kartentricks, Copperfield´s verschwinden
auf einem Ausleger über den Köpfen und Augen vor uns &
des Publikums waren unwesentlich unspektakulärer ;-) HAAAAAMMER!
Das die (meisten) Leute wohl wirklich zufällig aus dem Publikum
lag wohl daran das einfach von der Bühne aus große aufgeblasene
Bälle ins Publikum geworfen wurden - wenn die Zeit oder die
Musik vorbei war und derjenige den Ball in der Hand hielt musste
er aufstehn und auf die Bühne - ich frage mich die ganze Zeit
weshalb ich einen Ball nicht einfach festhielt - 5 sekunden lang
- ich hatte ihn schon weggehauen... ;-)
MUSIC: MEETING / GIG MIT "DARRYL READ & den BEAT
EXISTENTIALISTS"
06.04-08.04.07

in Berlin/Trompete (von Ben Becker)

Darryl Read & ich
|

Bassist LORD
ALVIS hi.re., mitte: Drummer TOM |
Um
9:30h Karfreitag gestartet - um 17h angekommen. Höllentour
nach Berlin. Urlaubsstau, Baustellen, wenige Stunden schlaf...
Oh mein Gott!
Auch das Reisen mit meinem 16 Jahre
alten Fiesta ist auch sehr speziell...
Ich vereinbarte mit Darryl einen Treffpunkt namens Madonna
wo mich dann als erster Bassist LORD ALVIS empfing. (sympathischer,
intelligenter Kerl)
Ich bestellte mir mit den Worten "Machen Sie mir doch bitte
einen Kaffee" und bekam entgegent das man sich hier in Berlin
du´zt... "Ok, machst du mir bitte einen Kaffee...".
Nach ein paar anrufen traf aus Drummer Tom Petersen ein bei
dem ich auch übernachtete. Ebenfalls ein zuvorkommender,
offener, netter Kerl ende 30. Wieder einige Anrufe und die
Möglichkeit wo/wie überhaupt zu proben schien geklärt.
Doch erstmal Darryl treffen. In einer Bar an deren namen ich
mich nicht mehr erinnere. (Vielleicht "Schwarzes Kaffee" obder
"Black Coffee") I don´t know for sure. War überhaupt
recht interessant da wir uns wegen Darryl fast ausschliesslich
in englischer Sprache unterhielten. Gegen 22h brachen wir
dann in den berüchtigten "Kreuzberg Hustle" Keller auf
um die Songs zu proben. 70´s like: Ampeg Bass, Pearl
Drum, Vox AC30- Amp der ziemlich fett ist... one, two, three,
four... Wir spielten ca. 10 Songs sowie Gloria und eine Art
Light my Fire... Nun ja, gegen 2h Nachts war ich dann auch
recht platt und sagte zu Tom das ich mich gerne schlafen legen
würde... |
Wir gelangten in seine Wohnung, etwas Musik an, ein paar Kerzen
aufgestellt und ziemlich zügig schlief ich bis morgends
neben ihm auf dem "Bodenbett"... Crazy. Morgends dann gegen
10h ein leckeres Frühstück draussen in der Sonne
in einem Restaurant und dann ab zu einem Ford-Händler
um ein drohender Fahrzeugschaden zu vermeiden. Nämlich
ausfall der Lenkung da ein besagtes "Kreuzgelenk" heftigst
ausgeschlagen war... Vor Dienstag war keine Reparatur mehr
durchführbar und so entschied ich mich in dem ausgeschlagenen
Zustand weiterzufahren und zu hoffen das nichts passiert...
Den Rest des Tages machte ich mich mit Tom auf zum shopping
was schliesslich passend in einer schwarzen lederhose von
105�->70� und ein paar dc. martens 75�
endete. Danach trafen wi uns mit Alvis und tranken ein paar
Milchkaffee´s bis der Nachmittag und das treffen im
Proberaum anstand... Alles verladen, noch ein paar Leute für
den Gig Abends mobilisert trafen wir uns dann mit Darryl um
19h zum Aufbau/Soundcheck in der "Trompete"...
(...) Der Gig ansich verlief für mein Teil recht ordentlich.
Ein paar Soundprobleme mit der Hauseigenen Anlage/Abstimmung
(...)
... Ziemlich zügig nach dem Gig fuhr ich aber auch nach
hause, von Tankstelle zu Rasthof hangelnd, Kaffee, cola...
und traf parallel mit einem rieigen Mond uzm 9h morgens in
meiner Wohnung an und verschlief den ganzen Sonntag... Ich
hätte mich sollen nicht hinlegen ;-). Eine nette, anstrengende
Tour die ich fast abgesagt hätte, aber froh bin es doch
nicht getan zu haben... |
| BEATNIKS...
...gibt
es auch heute und noch immer leben sie unkonventionell und
zeichnen sich durch ihre Spontanität und ihre teils
chaotische aber meist kreative Veranlagung aus.
Auch wenn Kerouac den Begriff Beat Generation schon 1948
geprägt hatte, erhielt sie erst in den späten
1950ern regen Zulauf. Kerouacs wichtigstes Werk, �On
The Road�, wurde erst 1957 veröffentlicht. Bis
dahin hatte die Beat Generation schon im Mainstream Fuß
gefasst. Der Einfluss der Beat Generation als erste �moderne
Subkultur� zieht sich bis heute durch alle nachfolgenden
alternativen und gesellschaftkritischen Kulturentwicklungen.
Die Annäherung an die Improvisationen des Jazz und
an die Geschwindigkeit des modernen Lebens führt auch
heute immer wieder zu Experimenten in Sprache und Stil ...

|

Angekommen im Jahr 2007, gab es am 07.04. ab 21.00 Uhr die
Beatniks der Neuzeit live in der Trompete zu bestaunen. Mit
Darryl Read als Vertreter der britischen Beat-Tradition, sowie
den Klangforschern vom US-amerikanischen PonowaiFlora- Label
trafen an diesem Abend sowohl Generationen als auch Herangehensweisen
an das Thema Poetry und Sound aufeinander.
Darryl Reads CD-Veröffentlichungen
�Shaved�, �Book of the dead�,
�Collectomatic�, �Freshly Dug�
unter besonderer Mitwirkung von the Doors Keyboarder Ray Manzarek
und auch die wiederholte Zusammenarbeit von Manzarek und Read
auf dem gerade erschienen Album �Bleeding Paradise�
fanden große Beachtung unter Read Fans, aber auch the
Doors-Fans haben daran ihre Freude. Die hervorragenden Musiker
um Darryl haben es sich zur Aufgabe gemacht, Musik und Lyrik
ein neues Leben einzuhauchen und die Erinnerung, an den wahren
Beat-Spirit mit einer beeindruckenden Performance wach zu
halten. Darryl Read, selbst Absolvent der Schauspielschule,
gewann bereits mit vierzehn Jahren einen Award in Kalifornien.
Und so wundert man sich auch nicht, wenn er hin und wieder
selbst als Regisseur und Schauspieler in Eigenproduktionen
agiert, so zum Beispiel für den Film, �Remember
a Day� oder das aktuelle Projekt in Spanien unter Mitwirkung
von Ben Becker. Unter anderem veröffentlichte Darryl
Read kürzlich seine Biografie sowie seinen Gedichtband
Volume 1, beides in der Undergroundszene wahnsinnig gefragt
und bereits fast ausverkauft... |
MUSIC: MEETING
"BARBARA DENNERLEIN"
Am 17.08. ging ich auf ein Jazz-Konzert in die alte
Rhenser Kirche. Zwei handvoll wenige Einheimische die sich für
etwas Kultur begeistern konnten. Barbara Dennerlein (im Duo mit Schlagzeug)
an ihrer modifizierten Hammondorgel und ihrem virtuosen Spiel - wirklich
sehenswert. Sicher ist Jazz nicht jedermanns Geschmack aber durchaus
ein Erlebnis,
so wie die gesamten 3 Stunden an diesem Abend... (für Bildwechsel
mit der Mouse über das Bild fahren...) zur Website von Barbara
Dennerlein geht´s hier

2011
RUNNING: MEETING
"HERBERT STEFFNY"
Nachdem ich 2010 eine Art "Zwangspause" einlegen musste widme ich mich seit beginn 2011 wieder intensiv dem (Lauf)Sport.
Begonnen habe ich im Januar mit Ernährungsumstellung sowie gezieltem Training. BUCHEMPFEHLUNG
Das heißt u.a. auch anfertigen neuen Schuhwerks mit Einlagen,
Physiotherapie
& Laserbehandlung an beiden Sehnen sowie Waden. Ab mitte Februar
heißt es dann gezieltes 12-wöchiges Halbmarathontraining (1:30:00).

Herbert
Steffny, Diplombiologe, 16-facher Deutscher Meister und dreifacher
Frankfurt-Marathonsieger war Olympiateilnehmer und gewann die
Bronzemedaille im Marathon bei den Europameisterschaften 1986. Er
stellte zudem 2003 einen deutschen Rekord im 10-Kilometer-Lauf der über
50-Jährigen auf. Herbert Steffny trainiert und berät zahlreiche
national und international erfolgreiche Spitzenathleten. Er ist ein
gefragter Laufexperte der Medien und Krankenkassen. Der Bestsellerautor
hat mehrere Bücher zu den Themen Laufen, Walking und Ernährung im
Südwest Verlag veröffentlicht.
Vieles von dem gezeigten und gesagten war mir bekannt; die
größte Erkenntnis war für mich das ich das Training
weiterführen muss wie ich angefangen habe (training Pulskontrolle)
ABER in den entsprechenden Trainingszonen (GA1 GA2...) mehr Zeit
verbringen muss und mehr mehr Kilometer machen muss. Heißt
für mich unterm Strich: langsamer / mit entsprechendem Puls
jeweiliger Trainingszonen laufen!
Nicht zu vergessen ist das Warm-up & Dehnungsprogramm anschliessend!
Interessant sind sicher auch div. "Laufreisen" & "Laufworkshops"... Mal sehen ;-)
KEEP ON RUNNIN´ => LINK